Bündnis 90/Die Grünen
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17. Dezember 2011

Grüne Weihnachtsfeier 2011

Gäste: Oliver Keymis und der Weihnachtsmann

Wir wünschen allen ein Frohes Fest und einen guten Start ins Jahr 2012.

 

Der Vorstand

Harry, Heidi, Johann, Wolfgang, Silke

 

Fest ohne Grenzen - Grüne dabei

Zum 6. Mal fand am Samstag, den 10. September das Fest ohne Grenzen statt. Veranstaltet vom Bündnis für Demokratie und Toleranz, in dem die Grünen mitarbeiten.

Das Fest, das bei strahlendem Sonnenschein stattfand, war ein schöner Ausdruck des Zusammenlebens, Diskutierens und Feierns von vielen Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft.

Unser Grüner Ratsherr Christoph (Jonny) Bönders, u.a. Vorsitzender des städtischen Integrationsausschusses, sprach in einer Talkrunde über die Bedeutung und das Verständnis von Integration in der heutigen Zeit und stellte die noch bestehenden Defizite in Krefeld heraus. Sie abzubauen ist nicht zuletzt eine Aufgabe der Stadt.

An einem Infostand konnten sich die BesucherInnen über Grüne Politik informieren.




Krefelder Grünen-Vorstandsmitglied begleitet Bärbel Höhn auf ihrer Almtour


Der Almwirtschaftliche Verein (AVO), die Interessenvertretung der Almbauern und SennerInnen in Oberbayern, veranstaltet jedes Jahr eine Begehung eines Almgebietes, um der Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, sich über Almwirtschaft zu informieren. Gleichzeitig ist das ein willkommener Anlass für die Almbauern zu einem Erfahrungsaustausch.

Diesmal wurden von über 500 Teilnehmern vier Almen im Kampenwandgebiet/ Chiemgau besucht. Als Gast war neben dem bayrischen Landwirtschaftsminister Brunner auch Bärbel Höhn eingeladen. In ihrer Rede, die mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurde und immer wieder von großem Applaus unterbrochen wurde, ging Bärbel Höhn auf die Bedeutung bäuerlicher Familienbetriebe und den Beitrag zur Bioversität gerade durch die Almwirtschaft ein.

Überaus herzlich wurde sie zum Schluss vom Vereinsvorsitzenden Georg Mair verabschiedet, der voller Anerkennung darauf hinwies, dass die „Flachländlerin“ die ganze beschwerliche Tour mitgegangen ist und mit vielen Almbäuerinnen und Almbauern ins Gespräch kam.

Johann Heller-Steinbach, Vorstandsmitglied der Krefelder Grünen und AVO-Mitglied hat den Kontakt zu Bärbel Höhn hergestellt. Die nächste Almbegehung, zu der jedermann eingeladen ist, findet Anfang August 2012 wahrscheinlich im Tegernseer Gebiet statt.


Begrüßung durch den AVO-Vorsitzenden Georg Mair
Bärbel Höhn mit Johann und Eva von den Krefelder Grünen
Intensive Gespräche mit Bäuerinnen und Bauern
500 Personen im Gänsemarsch hoch zur Kampenwand
Links Bärbel Höhn, rechts Alois Glück, ehemaliger bayrischer Landtagspräsident und derzeit Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken
Zeit zum Tanzen auf der Alm gab es auch

Prima für´s Klima - Gartenlokal auf der Summerstreet am 14. August 2011




Zusammen mit der Gesellschaft Bürgerkraftwerk auf dem Rathausdach Krefeld betrieb der Kreisverband unter dem Motto Prima für´s Klima ein buntes Gartenlokal. Neben Informationen zum Thema Klima- und Naturschutz,

Wie-klimafreundlich-lebe-ich-Selbsttest gab es vegetarische Pizza und Kaltgetränke. Für musikalische Unterhaltung sorgte Gilbert & Partner sowie das BINKA-Trio. Charly Bo animierte kleine und große PassantInnen zur Stromerzeugung per Muskelkraft. Die aufgestellte Modelleisenbahn wurde somit rund um den Tag klimafreundlich durch wechselnde PedaltreterInnen angetrieben. 

Grüne Bürgermeisterin verteilt Infos / Selbsttest wurde 150x gewissenhaft ausgefüllt...
BINKA-Trio und Muskelkraft für Eisenbahnantrieb / Fröhliches Arbeitsteam

Aus für Kohle – Gut für Krefeld

Mit Freude begrüßen die Krefelder Grünen die Trianel-Entscheidung für ein Gas- und Dampfkraftwerk im Chemiepark:


„Diese Entscheidung war überfällig. Sie ist ein großer Erfolg aller, die seit Beginn der Kraftwerksplanungen vor den Gesundheits- und Umweltgefährdungen durch ein Kohlekraftwerk gewarnt und zugleich auf die Unwirtschaftlichkeit solcher Alttechnologien hingewiesen haben. Und sie ist eine schallende Ohrfeige für die alten „Volksparteien“ und die FDP, die nicht verstanden haben, dass heute nur noch solche Wirtschaftsprojekte nachhaltig Erfolg haben werden, die der Gesundheit der Bürger und dem Schutz der Umwelt einen hohen Stellenwert einräumen,“ so die beiden Sprecher der Krefelder Grünen, Heidi Matthias und Harry von Bargen. Nur auf diesem Wege würden auch die Arbeitsplätze im Chemiepark und in Krefeld sicherer, deshalb sei die Entscheidung eine sehr gute Nachricht für Krefeld.


„Nun sei es“, so die beiden Grünen-Sprecher weiter, „an Currenta, sich der Entscheidung von Trianel anzuschließen und den Weg für die Errichtung eines Gas- und Dampfkraftwerkes im Hafen freizumachen.“




Ja zum schnellen Atomausstieg

Die Bundesdelegiertenkonferenz entschied in Berlin, dem Atomausstieg zuzustimmen, aber alles daran zu setzen, das letzte AKW deutlich vor 2022 abzuschalten. Merkels Energiewende wolle man aber nicht mittragen. Mehr ->




Krefelder Grüne wollen Atomausstieg bis 2017

Die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Bündnis90/ Die Grünen Krefeld beschloss am 22.06.2011 nach ausführlicher und langer Diskussion die Ablehnung des Leitantrags des Bundesvorstands von Bündnis 90/ Die Grünen, der der Gesetzesnovelle der Bundesregierung zum Atomausstieg grundsätzlich zustimmen will.

Die Hauptbedenken an der schwarz/gelben Gesetzesnovelle richten sich neben dem späten Ausstieg im Jahre 2022, vor allem gegen den nicht in Frage gestellten Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau sowie den Weiterbau des Atommüllendlagers in Gorleben.

Wir wollen den derzeit schnellstmöglichen Atomausstieg, wie ihn die Ethikkommission für durchführbar hält und wie wir Grüne ihn auf der letzten Landesdelegiertenkonferenz im Mai beschlossen haben“, fasst Heidi Matthias, Vorstandssprecherin der Krefelder Grünen das Ergebnis der gestrigen Diskussion zusammen. Dies werde auf Beschluss der Mitgliederversammlung auch als Antrag des Krefelder Kreisverbands auf dem Sonderparteitag am 25.06. in Berlin eingebracht.


Wir haben in den letzten Monaten nicht zusammen mit der Anti-Atomkraft Bewegung für einen Atomausstieg bis 2017 gestritten, um nun dem faulen Kompromiss der Bundesregierung zuzustimmen“, meint Karsten Ludwig, Mitglied der Grünen Jugend.


Zum Grünen Bundesparteitag nach Berlin am Samstag fahren als Delegierte für den Kreisverband Krefeld Ulle Schauws, Karsten Ludwig und Harry von Bargen.




Tortenanschnitt bei der Eröffnung des Südbahnhofes 4.6.2011

Fröhliche Gesichter auf der Geburtstagsfeier am 29. Mai: Mitarbeiterin des Umweltzentrums, Heidi Matthias, Jonny Bönders, Volker Bahr, Dezernent Gregor Micus, Bürgermeister Frank Meier

Grüner KV-Krefeld gratuliert dem Umweltzentrum zum 20-jährigen Bestehen mit einer Spezialtorte.

(weitere Bilder unter 'Alben')

28.5. Vor Bundestag und CDU Parteizentrale. Drei Tage vor dem Ende des Atom - Moratoriums. Kurt Biederbick


1. Mai - Tag der Arbeit - Demo u. Kundgebung im Stadtgarten


Demo-Zug zum Stadtgarten
Kundgebung
Grüner Stand zum Thema Ökostromwechseln
Standbesetzung

Wir vollziehen unseren persönlichen Atomausstieg und vernichten gern (Schoko) AKWs

25 Jahre nach Tschernobyl: Info-Tag zum Atomausstieg auf dem Neumarkt


Zusammen mit anderen Gruppen aus der Anti-AKW-Bewegung veranstalteten die Krefelder Grünen anlässlich des 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl einen Info-Nachmittag zum Thema Atomausstieg auf dem Neumarkt am 26.4.2011.


Anti-AKW-Bewegung klärt über Risiken u. Nebenwirken der Atomenergiegewinnung auf
Die Grüne Jugend verteilt Schoko-AKWs zum Vernichten



Rede Monika Brinner, Bürgermeisterin, am Samstag, 19.03.2011 bei der Anti-AKW-Demo in Krefeld


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Liebe Freundinnen und Freunde,


die Bilder, die wir in diesen Tagen aus Japan sehen, gehen keinem von uns aus dem Kopf. Wir trauern um die vielen tausend Toten von Tsunami und Erdbeben, wir fühlen mit all denen, die Ihre Angehörigen und Freunde verloren haben, um die vielen zerstörten Hoffnungen, Zukunftspläne und Existenzen.


Die Naturkatastrophen in Japan führen uns die Endlichkeit menschlichen Lebens und der Beherrschbarkeit von Naturgewalten vor Augen.


Sie zeigen: vor Naturkatastrophen gibt es keinen sicheren Schutz.


Zugleich erleben wir, wie im Zuge einer Naturkatastrophe eine von Menschen verursachte, fürchterliche Katastrophe in Japan vor sich geht. Eine Katastrophe, die verhinderbar gewesen wäre.


Und das besonders Tragische dieser Tage ist doch, dass eine Nation, die die schreckliche Erfahrung der Atombomben-Abwürfe von Hiroshima und Nagasaki erleben musste, nun den Super-Gau mit Tod, Vernichtung und Verstrahlung von Mensch und Natur mit der friedlichen Variante der Nutzung von Atomenergie erfährt.


Nach den Abwürfen der Atombomben und ihren schrecklichen Folgen hat die Menschheit gesagt: Hiroshima und Nagasaki, was diese beiden Städte erlebt haben, das darf nie wieder sein.


Aber: Atombomben wurden weiter gebaut. Mit der zynischen Fiktion, dass ein Gleichgewicht des Schreckens den Frieden erhält.


Nach Tschernobyl 1986 hat die Welt gesagt: so ein AKW-Unfall darf nie wieder passieren.


Aber: AKWs wurden und werden weiter gebaut. Mit der zynischen Fiktion, dass das „Restrisiko“ akzeptiert werden müsse, denn auch Autos oder Flugzeuge verunglücken und trotzdem nutze man sie weiter.


Liebe Freundinnen und Freunde,


wir erleben im Moment in Japan, was das atomare Restrisiko bedeutet. Deshalb müssen wir unsere Stimmen erheben. Wir wollen und können nicht länger mit diesem atomaren Restrisiko leben! Wir brauchen den Ausstieg, deshalb ist abschalten und aussteigen das Gebot der Stunde!


Als am Donnerstag Abend bei „hart aber fair“ Herr von Dohnany auf die Frage von Herrn Plaßberg, wer denn daran schuld sein, dass wir in Deutschland 17 AKWs haben geantwortet hat, dass wir alle schuld daran seien, ist mir fast der Kragen geplatzt.


Viele von uns, die wir heute hier demonstrieren, haben bereits in den siebziger Jahren gegen die AKWs protestiert und vor den Gefahren gewarnt. Sollen die jetzt etwa auch Schuld an den AKWs sein? Oder soll etwa die frühere Rot-Grüne Bundesregierung schuld sein, die gegen harten Widerstand den Ausstieg durchgesetzt hat, der gerade erst von CDU und FDP mit längeren Laufzeiten gekippt wurde?


Schuld sind doch die politischen Entscheidungsträger, die Hand in Hand mit profitorientierten Energiekonzernen diese Technologie hoffähig gemacht haben. Die haben die Verantwortung und möchten sich jetzt nur zu gern daraus hinaus stehlen. Aber das, liebe Freundinnen und Freunde, lassen wir ihnen nicht durchgehen!


Ich habe mit vielen anderen gegen den Schnellen Brüter in Kalkar demonstriert. Und wir alle sind froh, dass wir mit unseren Kindern heute dort einen Freizeitpark vorfinden.

Wir haben doch die Erfahrung gemacht, dass die Verstrahlung von Tschernobyl dafür gesorgt hat, dass nicht nur hunderttausende Menschen getötet oder krebskrank wurden sondern auch der Boden mehr als 100 Jahre nicht bewirtschaftet werden kann. Und dass wir Pilze aus bestimmten bayrischen Regionen bis heute wegen der Verseuchung nicht essen können.


Es gibt ein Argument, das im Moment gern genutzt wird: Alle müssten nach den Erfahrungen mit den japanischen Meilern umdenken. Es sei nichts mehr so, wie vorher.

Richtig daran ist, dass wir uns wohl alle eine solche Katastrophe nicht vorstellen konnten und deshalb in der Tat nichts mehr so ist wie vorher.


Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Wir, die Kritiker der AKWs, haben immer davor gewarnt, dass so ein Super-Gau passieren kann und haben deshalb immer gefordert: abschalten!


Die anderen, die Befürworter der AKWs, haben immer gesagt, dass die Technik beherrschbar sei und wirklich schlimme Dinge nicht passieren könnten.


Die schreckliche Katastrophe von Japan zwingt wirklich zum Umdenken. Aber doch jene, die bisher Befürworter der AKWs waren.


Ich jedenfalls lasse mir von keinem – schon gar nicht als Bürgermeisterin für Krefeld - verbieten, Argumente, die gestern schon richtig waren, auch und gerade heute zu wiederholen.


Liebe Freundinnen und Freunde,


die Bundesregierung hat unter enormen Druck reagiert. Aber wir brauchen keine dreimonatige Denkpause, sondern ein schnelles und nachhaltiges Handeln. Aus meiner Sicht ist vorrangig:


- das sofortige dauerhafte Abschalten der 8 ältesten AKWs

- die unmittelbare Rücknahme der Laufzeitverlängerungen

- und eine Verkürzung des bis dahin geltenden Ausstiegsszenarios!


Bringt uns das in die Abhängigkeit von Atomstrom aus dem Ausland oder die Rückkehr zu den klimaschädlichen Kohlekraftwerken?


Nach seriösen Berechnungen von Umweltinstituten muss beides nicht sein. Aber wir werden mit Energie sparsamer und effizienter umgehen müssen, und das ist ja nicht das Schlechteste.


Und vergessen wir auch nicht, dass die Energiekonzerne in den letzten Jahrzehnten Milliarden Euro an Profiten mit den AKWs gemacht haben. Daraus müssen die Kosten der bitter nötigen Energiewende mit finanziert werden. Das ist nur recht und billig!


Liebe Freundinnen und Freunde,


für abschalten und Aussteigen muss jetzt Druck gemacht werden. Kommt deshalb alle am 26. März mit nach Köln, wo eine der an diesem Tag in ganz Deutschland stattfindenden Großdemonstrationen sein wird.


Unser Land braucht die Erfahrung der Anti-AKW-Bewegung:


Wehrt Euch, leistet Widerstand!



Vielen Dank


  


Enkelkinder der BINKA auf der Mahnwache am 14.3.2011 auf dem Neumarkt.


Die Anti-Atom-Menschenkette

12.03.2011 Stuttgart-AKW Neckarwestheim


Kasper und das Haushaltsloch


(v.l.) Heidi Matthias, Ingrid Krusat-Dahmen (hinten), Natascha Steiger, Silke Maaßen, Günter Föller und Manuela Hirsch.

 

Grünes Kaspertheater zum
Aschermittwoch 9. März 2011
„Kasper und das Haushaltsloch"
eine Gemeinschaftsproduktion der Grünen Aschermittwoch-AG


 

Figur SpielerIn Stimme
Erzähler
Claus Hessler
Oberkasper Ingrid Krusat-Dahmen Günter Föller
Schwarzer Sherrif Heidi MatthiasClaus Hessler
Roter Gockel Natascha Steiger Jonny Bönders
PrivatvorStaat Manuela Hirsch Andreas Finkenauer
Frau ÈmanzBirgit TreppingerSilke Maassen
Rote SockeNatascha Steiger Jonny Bönders
KleinkariertHeidi MatthiasAndreas Finkenauer
Bello ButzGünter FöllerGünter Föller
Großmutter
Silke Maassen
Polizist
Günter Föller


weitere Bilder unter "Alben"



Aktion zum Frauentag 10.03.2011

 

 

7. März 2011

PRESSEMITTEILUNG

100 Jahre Internationaler Frauentag


Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Internationalen Frauentags bietet der Krefelder Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen am Donnerstag Nachmittag, den 10. März zwischen 14.00 und 16.00 Uhr einen Informationsstand am Schwanenmarkt (vor Greve) an.

Mit der Aktion Ich will in den Chefsessel - Mehr Frauen in Führungspositionen, zu der alle Frauen herzlich eingeladen sind, werden sie die Forderung nach Quotierung in Politik und Wirtschaft vor Ort bekräftigen.

Die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen ist nach wie vor nicht gewährleistet, solange die Politik maßgeblich von Männern gestaltet wird, der Frauenanteil in den Vorständen bei zurzeit nur 3,2 Prozent liegt und Frauen immer noch bis zu 30 % weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen mit gleicher Qualifikation,“ meint Grünen-Sprecherin Heidi Matthias.

Die Grünen praktizieren seit langem außerordentlich erfolgreich die Quotierung. Für sie ist es völlig selbstverständlich, dass bei ihnen ebenso viele Frauen wie Männer zu Wahlen antreten und Mandate erringen; auch an weiblichem Nachwuchs fehlt es bei ihnen nicht. In der Grünen Fraktion im Krefelder Stadtrat dominieren sogar die Frauen mit 5:3.

Wir wollen Frauen bestärken, die Hälfte der Macht einzufordern. Unsere Gesellschaft kann es sich nicht mehr leisten, auf die Kompetenzen von Frauen zu verzichten!“ ist sich Heidi Matthias sicher.


Am Grünen Infostand werden zahlreiche Informationen zum Thema ausliegen, u.a. ein Zeitstrahl, in dem die Erfolgsgeschichte der rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Grüner Frauenpolitik im Bund und im Land NRW dargestellt ist.

Krefelder Grüne am 08. 01. 2011 in Beuys-Werkausstellung

Kurz vor Beendigung der großen Joseph Beuys-Werkschau in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen machte sich eine Gruppe Kunst interessierter Grüner auf nach Düsseldorf. U we Claus, Assistent und Wegbegleiter von Beuys, hatte sich angeboten, durch die Ausstellung zu führen. 
In seine Erläuterungen streute er zahlreiche persönliche Erlebnisse zum Entstehungsprozess einzelner Arbeiten ein, was das oft rätselhafte Werk des berühmten Sohns Krefelds (1921 am Alexanderplatz geboren) verständlicher machte. Nach vier Stunden Intensivunterricht in Sachen Beuys war man sich einig: das war eine Führung der besonderen Art. Vielen Dank U we Claus!!!