Kreisverband Krefeld

 

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© 18.06.2018 Grüne KV Krefeld

Karl-Heinz Renner zur Earth Hour auf dem Rathausmarkt


Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bürgerinnen und Bürger,

für Ihre Bereitschaft, den warmen Wohnzimmersessel gegen eine gemeinsame Aktion für Umwelt und eine nachhaltige Zukunft einzutauschen, danke ich Ihnen und euch herzlich.

Wie Ihr seht, ist jeder von uns wichtig für einen kleinen aber guten Anfang in Krefeld, den andere Städte schon seit sieben Jahren mit ihrer Teilnahme an der inzwischen weltweit größten Aktion „Earth hour“ vollzogen haben.

140 Städte in Deutschland und 6500 auf der ganzen Welt in mehr als 150 Ländern beteiligen sich an dieser Aktion. Am Brandenburger Tor, am Kölner Dom und an anderen Zitadellen der Moderne gehen in dieser Stunde die Lichter aus.

Earth-Hour steht für die hundertprozentige Energiewende, weg von atomarer und fossiler Energie, weg vom Fracking, hin zu einer sozial gerecht finanzierten Energie.

Es kann nicht sein, dass energieintensive Großunternehmen wie z.B. Aldi von der solidarischen Finanzierung der Stromkosten ausgenommen sind. Es darf nicht sein, dass die Strompreise an der Börse sinken, aber der Konsument mehr bezahlen muss und es muss auch nicht sein, dass durch Deutschland teure Stromtrassen gelegt werden, nur weil der europäische Stromverbund nicht funktioniert.

Earth-Hour steht für Minuten der Besinnung und gibt uns Gelegenheit zu fragen:

  1. Wie sieht mein ökologischer Fußabdruck in den Bereichen Mobilität, Wohnen und Konsum aus?

  2. Welchen Beitrag kann meine Stadt leisten mit Ausweisung von Flächen für Null- und Plusenergiehäusern und für den Schutz von Naturräumen? Wer heute und hier den Schutz des Amazonasgebietes fordert, aber über eine Straße durch das Latumer Bruch nachdenkt, ist unglaubwürdig. Umweltschutz fängt vor Ort an.

  3. Es war hoffnungsvoll, als Krefeld nach dem erfolgreichen Vorbild anderer Städte die Laternen für die Zeit zwischen 1 und 3 Uhr nachts abstellte, um 200 000€ für die Schuldenminderung und für die Umwelt pro Jahr einzusparen und es war traurig zu sehen, dass genau diese Stadt noch nicht einmal eine Versuchsphase durchgehalten hat.

Es geht in dieser Stunde aber nicht nur darum, aus vergangenen Fehlern zu lernen, sondern auch darum, gemeinsam den Blick nach vorne zu richten und durch eigenes Beispiel und gemeinsames Engagement ein Zeichen zu setzen.

Zündet ein Licht der Hoffnung an, schreibt Gedanken zum Umweltschutz auf oder nutzt einfach diese Minuten für Gespräche mit der Perspektive, dass diese Bewegung für Umwelt auf der ganzen Welt in jedem Jahr stärker geworden ist und auch in Krefeld wachsen wird.


 

Weitere interessante Links:

 

Bündnis Krefeld für Toleranz und Demokratie
Werkhaus Krefeld