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20. April 2011
25 Jahre nach Tschernobyl: Info-Tag zum Atomausstieg auf dem Neumarkt
Den 25. Jahrestag der Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl nimmt die Anti-AKW-Bewegung in Krefeld zum Anlass, einen großen Info-Tag zum Atomausstieg zu veranstalten. Er findet von 14 bis 18 Uhr auf dem Neumarkt statt.
Neben Bündnis 90/Die Grünen sind das Krefelder Friedensbündnis, die Krefelder attac-Gruppe, der BUND und die Grüne Jugend mit eigenen Infoständen und Aktionen vertreten.
Mit einem vielfältigen Angebot wird u.a. darüber informiert, wie und wie schnell aus der Atomenergie ausgestiegen werden kann, wer sich warum dem entgegen stellt und wie jeder seinen ganz persönlichen Atomausstieg durch den Wechsel zu Ökostromanbietern vollziehen kann.
Heidi Matthias und Harry von Bargen, die beiden Sprecher der Krefelder Grünen: „Der 25. Jahrestag des Super-Gau von Tschernobyl erhält durch die Katastrophe von Fukushima eine bittere Aktualität. Jetzt darf niemand mehr zur Tagesordnung übergehen, eine Mensch und Natur vernichtende Technik muss ein für alle Mal gestoppt werden.“ Mit der Diskussion über die Kosten des Atomausstiegs diesen verzögern zu wollen – wie es jetzt Politiker von CDU und FDP, aber auch Großmann von RWE und andere Energieunternehmen betreiben – sei perfide, angesichts der Gefahren, die der Menschheit drohen, aber auch angesichts der Tatsache, dass zur Rettung der Banken oder des Euro ein Vielfaches der vermeintlichen Ausstiegskosten aufgewendet werden.
Infor-Tag zum Atomausstieg:
Dienstag, 26.4. auf dem Neumarkt, 14 – 18 Uhr
23.03.2011
Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen ruft gemeinsam mit allen Anti-AKW-Kräften in Krefeld zur Teilnahme an der Anti-Atom-Großdemo in Köln am kommenden Samstag auf.
„Die kurzfristig von Krefelder AKW-Gegnern organisierte Demo am vergangenen Samstag bei uns hat gezeigt, dass die Reaktorkatastrophe in Fukushima viele Bürgerinnen und Bürger bewegt. Die Menschen haben nun die Gelegenheit ihrer Besorgnis und Ablehnung gegenüber der unberechenbaren Atomkrafttechnik durch ihre Teilnahme an den bundesweiten Protestbewegungen Ausdruck zu verleihen, “ meint Grünen-Sprecherin Heidi Matthias.
Neben einem Protestzug durch die Kölner Innenstadt ist ein Demozug ab 13 Uhr vom Sammelpunkt Deutzer Bahnhof zum Hauptveranstaltungsgelände Deutzer Werft geplant, wo ab 14 Uhr die Kundgebung mit Reden, Musik und Kabarett beginnt.
Der Kreisverband empfiehlt per Bahn zur Demo zu fahren (mit 5er-Gruppenticket Schöner-Tag ab Krefeld Hbf 12:35 direkt zum Bahnhof Deutz, Treffpunkt: 12 Uhr im Hbf).
Zu den bundesweiten Protesten am kommenden Wochenende, deren zentrale Forderung die sofortige und endgültige Stilllegung der sieben ältesten Atomkraftwerke und des Pannenreaktors Krümmel, die Verschärfung der Sicherheitsauflagen sowie die Rücknahme der Laufzeitverlängerung ist, werden zehntausende TeilnehmerInnen erwartet.
14. März 2011
Die fürchterliche Naturkatastrophe in Japan mit ihren noch unermesslichen Folgen hat uns nicht nur die Zerbrechlichkeit unserer Existenz vor Augen geführt. Sie hat auch mit einem Schlag jede Sicherheitsphilosophie der
Atomkraftwerke ad absurdum geführt. Deshalb führt die Anti-AKW-Bewegung in ganz Deutschland am Montag um 18 Uhr Mahnwachen durch.
Die Krefelder Grünen beteiligen sich an einer Mahnwache, die um 18 Uhr auf dem Neumarkt stattfindet. Die Grünen Sprecher Heidi Matthias und Harry von Bargen erklären dazu: „Dies ist sicher in erster Linie die Stunde der Trauer und des Mitgefühls mit den Katastrophen-Opfern und ihren Angehörigen. Zugleich müssen wir aber aus den schweren Havarien in den AKW-Blöcken schnelle und eindeutige Schlussfolgerungen ziehen.“ Sie fordern, dass alle deutschen Meiler mit Siedewasser-Technik, die der Bauart der japanischen Meiler entsprechen, sofort stillgelegt werden. Dies gelte auch für solche AKW’s, die nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze gesichert seien. Darüber hinaus müsse die Verlängerung der Laufzeiten, die die Bundesregierung auf Betreiben der Atomstromkonzerne ermöglicht hat, sofort rückgängig gemacht werden.
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