PRESSEMITTEILUNG

Grüne Ratsfraktion fordert wirksames Konzept gegen Falschparken auf Radwegen

Die Grüne Ratsfraktion im Rat der Stadt Krefeld hat einen Antrag eingebracht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, ein umfassendes Konzept zur Verhinderung von Falschparken auf Radwegen, in Kreuzungsbereichen und an weiteren sicherheitsrelevanten Stellen im Stadtgebiet zu erarbeiten. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit für Radfahrende und zu Fuß Gehende deutlich zu verbessern und die Attraktivität des Radverkehrs in Krefeld zu erhöhen.​​

Kern des Antrags ist ein Maßnahmenpaket, das eine systematische Analyse besonders belasteter Stellen, bauliche und markierungstechnische Verbesserungen, konsequentere Kontrollen sowie eine stärkere Einbindung der Bürgerschaft vorsieht. Darüber hinaus soll die Verwaltung einen Zeit- und Finanzierungsplan sowie Vorschläge für eine begleitende Öffentlichkeitskampagne vorlegen.​​

„Wer mit dem Rad in Krefeld unterwegs ist, erlebt es beinahe täglich: zugeparkte Radwege, Autos im Kreuzungsbereich oder direkt auf Querungsstellen“, erläutert Julia Müller, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Diese Situationen sind nicht nur ärgerlich, sie sind vor allem gefährlich – insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Hier müssen wir als Stadt deutlich nachschärfen und die Infrastruktur verbessern.“​

Die Fraktion verweist darauf, dass andere Städte bereits erfolgreich Maßnahmenpakete aufgelegt haben, um Radverkehrsanlagen konsequent freizuhalten und Falschparken spürbar einzudämmen. „Krefeld sollte von diesen guten Beispielen lernen und die vorhandenen rechtlichen und planerischen Spielräume nutzen“, so Julia Müller weiter. „Ein klares Konzept, das bauliche Lösungen, Kontrolle und Aufklärung verbindet, ist der richtige Weg, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen und mehr Menschen den Umstieg aufs Rad zu erleichtern.“​

Die Grüne Ratsfraktion erwartet, dass der Antrag im zuständigen Verkehrsausschuss beraten und der aktuelle Stand der Planungen und Maßnahmen zur Vermeidung von Falschparken auf Radwegen dort transparent dargestellt wird.