PRESSEMITTEILUNG

Grüne Krefeld kritisieren nun rechtskräftige Änderung des Flächennutzungsplans für den Surfpark

Die Grünen Krefeld üben scharfe Kritik an der von der Bezirksregierung vorgenommenen Änderung des Flächennutzungsplans für den Bau des Surfparks, die nun von der Stadt Krefeld veröffentlicht wurde. Aus Sicht der Grünen ist dieser Schritt ein schwerer Rückschlag für den Umwelt-, Klima- und Naturschutz in unserer Stadt.

„Mit der Änderung des Flächennutzungsplans ermöglichst die Bezirksregierung nun dieses aus der Zeit gefallenen Projekt zu realisieren und dafür wertvolle Natur- und Freiflächen zu opfern. Gleichzeitig wird damit aber auch der Klageweg möglich”, fasst Julia Müller, die planungspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion, zusammen.

Die Grünen Krefeld danken ausdrücklich dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der angekündigt hat, dagegen zu klagen. „Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Dass Umweltverbände und Bürger*innen nun rechtlich gegen diese Entscheidung vorgehen müssen, ist ein Armutszeugnis für die Planungspolitik, sowohl bezogen auf die mit den Stimmen von CDU, SPD und AfD durchgedrückte Entscheidung zum Bebauungsplan im Stadtrat, als auch auf die Entscheidung der Bezirksregierung zur Änderung des Regionalplans und des Flächennutzungsplans.”

Die Grünen Krefeld rufen die Krefelder Bevölkerung dazu auf, den BUND aktiv zu unterstützen – sei es durch Beteiligung an Aktionen oder durch finanzielle Hilfe für den Klageweg.