ANTRAG

Zu Top 3 Kommunale Wärmeplanung der Stadt Krefeld – Erstaufstellung: Ergänzungsantrag zur Öffentlichkeitsarbeit bezogen auf die Wechselwirkung von Stromnetz und Wärmepumpen

Der Ausschuss für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft empfiehlt dem Rat, zu beschließen:

Der Rat der Stadt Krefeld beschließt:

dass die Stadt Krefeld gemeinsam mit der SWK eine Kampagne startet, um die in der Kommunalen Wärmeplanung dargestellte Tauglichkeit des Stromnetzes bezogen auf den Zubau von Wärmepumpen darzustellen, eingebettet in weitere relevanten Informationen zum Wechsel auf eine Wärmepumpe.

Begründung:

Mitte 2023 wurde seitens der SWK gegenüber der Politik und der Presse breit dargestellt, dass der Ausbau von Wärmepumpen massive Investitionen in die Stromnetze nach sich ziehen würde (rund 700 Millionen Euro).

Der Entwurf der Kommunalen Wärmeplanung konstatiert nun: “Das Stromnetz der NGN ist in der Lage, die Stromversorgung elektrisch betriebener Wärmepumpen sicherzustellen. Dieser Anforderung wird das Stromnetz auch zukünftig gerecht werden.“ An keiner Stelle ist von einem in 2023 skizzierten massiven Ausbaubedarf die Rede.

Dies ist eine sehr gute Nachricht, die – auch unabhängig von der Kommunalen Wärmeplanung – mehr Öffentlichkeitsarbeit verdient hat. Denn auch die Wärmeplanung selbst kommt zu dem Schluss, dass die Wärmepumpe eine der besten Möglichkeiten darstellt (siehe die Vergleichsrechnung zur Fernwärme), insbesondere bei kleinen bis mittleren Wohnhäusern. Eine gezielte Kampagne soll daher diese guten Nachrichten nutzen um das in der Vergangenheit gegenüber der Wärmepumpe aufgebaute “Problemszenario” zu entkräften.