Pressemitteilung

Grüne kritisieren Aufgabe AOK-Gebäude als Verwaltungsstandort

Die Grünen in Krefeld kritisieren das Vorgehen der Koalition aus CDU und SPD beim Projekt Friedrichstraße. “Die beschlossene Abkehr vom Erwerb des Standorts mit dem Verweis auf hohe Kosten greift aus unserer Sicht zu kurz und blendet zentrale Argumente aus, die die Verwaltung in ihren Unterlagen selbst darlegt”, erläutert Benjamin Zander, baupolitischer Sprecher der Fraktion, die Haltung der Grünen.

Wer das Projekt jetzt wegen der reinen Kaufsumme stoppen wolle, rechne zu kurz. Für die Grünen sind die langfristigen Kosten entscheidend – und die Frage, ob Krefeld sich weiter von steigenden Mieten abhängig machen wolle, da die Mitarbeiter der Stadt Krefeld bereits seit Jahren an zahlreichen angemieteten Standorten untergebracht seien.

Benjamin Zander weiter: “Überschlägige Rechnungen mit vermeintlichen Einsparungen sind keine verantwortungsvolle Haushaltsführung. Die Einsparungen bei Mietzahlungen für Standorte überall in der Stadt refinanzieren nicht nur den Erwerb und die Sanierung des AOK-Gebäudes, sondern sichern langfristig sinkende Belastungen im Haushalt. Das konnte die Verwaltung klar darlegen.“

Die Grünen fordern daher CDU und SPD auf, die vorliegenden wirtschaftlichen Argumente der Verwaltung ernst zu nehmen und das Projekt nicht vorschnell zu beenden.