In der Expertise „Teilhabequoten im Fokus. Empirische Befunde aus 2024 zum Bildungs- und Teilhabepaket“ der Paritätischen Forschungsstelle wird für Krefeld eine Teilhabequote von lediglich 7,6 Prozent bei den Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben ausgewiesen. Damit liegt Krefeld deutlich unter dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von 24,0 Prozent.
Laut der Studie stehen in Krefeld 5.627 leistungsberechtigten Kindern im Alter von 6 bis unter 15 Jahren im SGB-II-Bezug lediglich 428 Leistungsbewilligungen gegenüber.
Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um Beantwortung folgender Fragen:
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Wie bewertet die Verwaltung die in der Studie ausgewiesene Teilhabequote von 7,6 Prozent für Krefeld?
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Welche Gründe sieht die Verwaltung für die im Vergleich zum NRW-Durchschnitt deutlich geringere Quote in Krefeld?
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Welche konkreten Maßnahmen hat die Verwaltung in den vergangenen Jahren ergriffen, um die Inanspruchnahme der Leistungen zur sozialen und kulturellen Teilhabe zu erhöhen und welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um der niedrigen Teilhabequote künftig entgegenzusteuern?
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Wie werden anspruchsberechtigte Familien in Krefeld aktuell über die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets informiert und welche Rolle spielen Schulen, Kitas, Jugendhilfe, Vereine, freie Träger und Beratungsstellen bei der Information und Unterstützung der Familien?
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Prüft die Verwaltung Vereinfachungen bei Verfahren und Nachweisen, insbesondere mit Blick auf pauschalere, niedrigschwellige oder stärker digitalisierte Verfahren?
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Gibt es aus Sicht der Verwaltung strukturelle Hemmnisse auf Landes- oder Bundesebene, die eine höhere Inanspruchnahme erschweren? Falls ja, welche?
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Welche Zielquote hält die Verwaltung für Krefeld mittelfristig für realistisch und welche Schritte wären erforderlich, um diese zu erreichen?