Pressemitteilung

Grüne Ratsfraktion fordert konsequenten Aufbau eines Trinkwasserbrunnennetzes als Hitzeschutzmaßnahme in Krefeld

Die Grüne Ratsfraktion hat eine Anfrage zum geplanten Netz öffentlicher Trinkwasserbrunnen im Rahmen des Krefelder Hitzeaktionsplans eingebracht. Hintergrund ist die zuletzt erlebte Hitzewelle sowie die Beobachtung, dass andere Städte in Nordrhein-Westfalen und bundesweit ihren Bürgerinnen und Bürgern bereits ein funktionierendes Netz an öffentlichen Trinkwasserbrunnen zur Verfügung stellen – während Krefeld beim Klimaanpassungsschutz hinterherhinkt.

„Hitze ist keine Frage des Komforts – sie ist eine Frage der Gesundheit und im schlimmsten Fall des Überlebens. Kinder, ältere Menschen, obdachlose Personen: Diese Menschen brauchen zuverlässigen und kostenlosen Zugang zu sauberem Trinkwasser im öffentlichen Raum. Krefeld muss hier endlich Tempo machen“, betont Karsten Ludwig gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion. „Andere Städte zeigen, dass es geht. Wir fragen jetzt konkret nach: Wie viele Brunnen sind geplant, wo stehen sie, wann kommen sie – und wie werden sie finanziert?“

Darüber hinaus möchte die Fraktion wissen, ob verfügbare Fördermittel – etwa aus Bundesprogrammen zur Klimaanpassung oder NRW-Klimaschutzmitteln – für die Finanzierung genutzt werden. „Gerade in Zeiten angespannter Haushaltslage darf kein Fördereuro liegen gelassen werden, wenn es um den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger vor Hitze geht“, so Ludwig.

Die Anfrage wird im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Wohnen, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Integration beraten.