Grüne schauen besorgt auf die Entwicklung in Sachsen-Anhalt

Die Krefelder Grünen haben den Wahlabend in Sachsen-Anhalt mit großer Spannung verfolgt. Auch aus Krefeld war Unterstützung im Wahlkampf vor Ort. „Wir freuen uns, dass Mitglieder unseres Kreisverbands sich im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt engagiert und damit Susan Sziborra-Seidlitz sowie die Grünen im Bundesland beim Erreichen ihres Wahlergebnisses unterstützt haben“, erklären Roxanne Motté und Benjamin Zander.

„Dennoch blicken wir mit großer Sorge auf die Ergebnisse. Dass Rechtspopulisten einen so großen Zuspruch erhalten konnten, ist alarmierend“, so Motté zur Stimmung bei den Krefelder Grünen. Mit Blick auf die anstehende Wahl in Nordrhein-Westfalen müsse nun ein Weg gefunden werden, wie mit der inhaltlich schwer greifbaren AfD umgegangen werden kann. „Fakten allein helfen nicht, wenn die Menschen auf einer Gefühlsebene stark verunsichert sind“, ergänzt Zander.

Man werde das Ergebnis im Kreisverband Krefeld gemeinsam mit der Landespartei sehr genau analysieren. Klar ist für die Grünen aber: 
Es sei höchste Zeit, dass die Möglichkeiten des Grundgesetzes genutzt werden um eine in Teilen gesichert rechtsextreme Partei einer Prüfung zu unterziehen. 
„Der Schutz unserer Demokratie hat höchste Priorität. Gleichzeitig müssen wir als Parteien so agieren, dass wir Vertrauen gewinnen anstatt es zu verlieren: Mit Verbindlichkeit, Transparent und klaren Positionen“, so Motté und Zander abschließend.