Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung der Stadt Krefeld hat den gemeinsamen Änderungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen und der Ratsgruppe FDP zur Weiterentwicklung der Krefelder Schullandschaft einstimmig beschlossen.
Nach der Präsentation der Verwaltungsvorlage bestehen aus Sicht der Grünen weiterhin offene Fragen. Diese betreffen unter anderem die Beteiligung der betroffenen Schulgemeinschaften, geprüfte Alternativen, die langfristige Entwicklung der Schulstandorte sowie die Auswirkungen möglicher Veränderungen auf Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die Verwaltung soll diese Fragen nun transparent beantworten und die noch ausstehenden Gespräche mit den betroffenen Schulen nachholen, um am Ende mehrere mit den Schulgemeinschaften abgestimmte Alternativen zum bisherigen Vorschlag vorzulegen.
„Wir begrüßen, dass auch andere Fraktionen zunächst eine belastbare Antwort auf die offenen Fragen erwarten. Bei Entscheidungen von solcher Tragweite braucht es Transparenz, eine ergebnisoffene Prüfung und einen ernsthaften Dialog mit den betroffenen Schulgemeinschaften“, erklärt Benjamin Zander für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Zugleich erwarte die Fraktion, dass die Verwaltung die betroffenen Schulen in den bevorstehenden Tagen der offenen Tür und während der Anmeldephase umfassend unterstütze. Gerade in dieser wichtigen Zeit bräuchten Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie die Schulen selbst transparente Informationen und klare Ansprechpartner.
„Die Debatten der vergangenen zwei Wochen haben gezeigt, dass ein dringender Austauschbedarf besteht. Wir sind jederzeit bereit, mit Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie allen demokratischen Fraktionen ins Gespräch zu kommen“, so Zander weiter. Erste Einladungen aus der Elternschaft betroffener Schulen seien bereits eingegangen und würden gerne angenommen.