Die Verwaltung wird gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:
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Die Antwort auf die Anfrage „Schwammstadt-Konzept“ (Drucksache 5433/23 Af) vom 25.03.2025 stellte dar, dass die Verwaltung zum Zeitpunkt der Beantwortung noch prüft, in wie weit und in welcher Form die Maßnahmen in die Politik gebracht werden. Ist hierzu inzwischen ein Ergebnis erzielt worden? Gehen die Maßnahmen zur Schwammstadt künftig vollständig im Klimafolgenanpassungskonzept auf?
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Werden Anpassungen an Baumbeeteinfassungen (siehe Antwort auf die Anfrage der Ratsgruppe LUKS, 1395/26 Af), zu denen bereits 2022 zugesagt wurde, dass diese im Rahmen des Schwammstadt-Konzepts mit bearbeitet würden, künftig als Maßnahme in den Vorlagen zu Sachständen zu Klimaanpassungsmaßnahmen integriert, solange das Klimafolgenanpassungskonzept noch nicht vorliegt?
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Welche konkreten Möglichkeiten zur Zuleitung von Niederschlagswasser zu vorhandenen oder neuen Stadtbäumen konnten – nachdem diese Prüfung seit Jahresbeginn bei Radwege-/Straßen- oder Platzerneuerungsmaßnahmen integriert wurde – bezogen auf einzelne Straßenabschnitte identifiziert werden?
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Ist beabsichtigt, die Öffnung bzw. Absenkung der Bordsteine an Baumscheiben und Beeten künftig als Standard bei Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an städtischen Straßen zu verankern, damit Regenwasser aus der Straßenentwässerung gezielt den angrenzenden Baumscheiben und Beeten zugutekommt?
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Welche technischen und rechtlichen Anforderungen bzw. Voraussetzungen sieht die Verwaltung als notwendig an, um eine Bordsteinöffnung an Baumscheiben umzusetzen?
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Welche Fördermöglichkeiten von Land oder Bund sieht die Verwaltung für die Stadt Krefeld bzw. den Kommunalbetrieb Krefeld, um Bordsteinöffnungen und Rigolen an Baumscheiben finanziell zu unterstützen?
Begründung
Das Schwammstadtprinzip und insbesondere die Frage, wie Niederschlagswasser im Straßenraum zurückgehalten und für die Bewässerung von Stadtbäumen genutzt werden kann, wurden in den vergangenen Jahren wiederholt in unterschiedlichen politischen Gremien thematisiert. Die Verwaltung hat hierzu verschiedene Prüfungen und Einzelmaßnahmen angekündigt bzw. begonnen. Bislang fehlt jedoch eine transparente Zusammenführung dieser Aktivitäten sowie ein regelmäßiger Bericht über deren Umsetzungsstand.
Aus Sicht der Fragestellenden sollte daher geklärt werden, wie die bereits begonnenen Prüfungen und Maßnahmen künftig systematisch weitergeführt und politisch nachvollziehbar dargestellt werden. Solange das angekündigte Klimafolgenanpassungskonzept noch nicht vorliegt, sollte zudem nachvollziehbar bleiben, welche Maßnahmen des Schwammstadtprinzips bereits geprüft, geplant oder umgesetzt werden. Ziel der Anfrage ist daher insbesondere, den aktuellen Sachstand, bestehende Hemmnisse und Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeiten einer stärkeren Standardisierung bei künftigen Straßenbaumaßnahmen transparent darzustellen.