Pressemitteilung

Grüne Krefeld fragen nach Umsetzung der Fußverkehrs-Checks NRW: Was wurde aus den Empfehlungen für mehr Sicherheit und Barrierefreiheit?

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen möchte Klarheit darüber, welche Maßnahmen aus den Fußverkehrs-Checks NRW 2021 in Krefeld tatsächlich umgesetzt wurden. Mit einer Anfrage an die Verwaltung verlangen die Grünen einen umfassenden Sachstandsbericht zu den im Abschlussbericht vorgeschlagenen Verbesserungen für den Fußverkehr.

Die Stadt Krefeld hatte 2021 am landesweiten Programm „Fußverkehrs-Checks NRW“ teilgenommen. Der im Jahr 2022 vorgelegte Abschlussbericht enthält zahlreiche konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Barrierefreiheit, der Querungssicherheit, der Aufenthaltsqualität sowie der Schulwegsicherheit – insbesondere in der Innenstadt und in Uerdingen.

Die Grünen wollen nun wissen, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, welche sich in Planung oder Umsetzung befinden und welche möglicherweise verworfen wurden. Darüber hinaus fragen sie nach dem weiteren Umgang mit den Ergebnissen des Projekts sowie nach aktuellen Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zugunsten des Fußverkehrs.

„Zu Fuß gehen ist die Grundlage jeder Mobilität. Wer sichere, barrierefreie und attraktive Wege schafft, verbessert die Lebensqualität für alle Menschen in unserer Stadt – unabhängig von Alter oder Mobilitätseinschränkungen. Deshalb möchten wir wissen, was aus den vielen guten Vorschlägen der Fußverkehrs-Checks geworden ist und wie die Verwaltung die Förderung des Fußverkehrs künftig weiter voranbringen will“, erklärt Julia Müller, Ratskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen.

Außerdem möchten die Grünen erfahren, ob die Stadt plant, erneut an Fußverkehrs-Checks des Landes Nordrhein-Westfalen oder vergleichbaren Programmen teilzunehmen. Aus Sicht der Fraktion bieten solche Verfahren eine gute Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute frühzeitig in die Entwicklung sicherer und attraktiver Fußwege einzubeziehen.