Pressemitteilung

Hitzewarnung für Krefeld: Klimaanpassung jetzt entschlossen voranbringen

Mit Blick auf das bevorstehende Hitze-Wochenende und die aktuelle Hitzewarnung der Warn-App NINA fordert die umweltpolitische Sprecherin der Krefelder Grünen, Roxy Motté, mehr Tempo beim Hitzeschutz und der Anpassung an die Klimakrise.

„Extreme Hitze wird auch in Krefeld immer häufiger zur Belastung. Besonders betroffen sind vulnerable Gruppen: ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen und auch Menschen aus sozial benachteiligten Quartieren. Hitzeschutz ist deshalb eine Frage der Gesundheit, der sozialen Gerechtigkeit und der Lebensqualität in unserer Stadt“, betont Karsten Ludwig, sozialpolitischer Sprecher der Grünen.

Die Grünen begrüßen, dass aktuell Maßnahmen zur Klimaanpassung wie Entsiegelung in den politischen Gremien beraten werden. Dazu zählen z.B. die Entsiegelung und naturnahe Umgestaltung von Flächen an der Mülhausener Straße sowie an der Leuther Straße/Leidener Straße.

„Entsiegelung wirkt direkt gegen die Überhitzung unserer Stadt. Wo Asphalt und Beton verschwinden, entstehen kühlere Aufenthaltsorte, mehr Grün und mehr Lebensqualität. Solche Projekte zeigen, wie Klimaanpassung ganz konkret vor Ort funktioniert,“ führt Roxy Motté, klimapolitische Sprecherin der Grünen weiter aus.

Die Krefelder Grünen setzen sich dafür ein, solche Maßnahmen deutlich auszubauen. Angesichts zunehmender Hitzeperioden dürfe Klimaanpassung nicht länger als freiwillige Zusatzaufgabe betrachtet werden. Durch die jüngst vorgestellte gesamtstädtischen Klimaanalyse sei der Grundstein gelegt, um zielgenau Hitzeinseln zu identifizieren und zu entschärfen.

„Die Folgen der Klimakrise sind längst spürbar. Deshalb ist es richtig, dass Nordrhein-Westfalen sein Klimaanpassungsgesetz weiterentwickelt und die Kommunen stärker in die Pflicht nehmen will. Für Krefeld wird das ein klarer Auftrag sein: mehr Grün statt Grau, mehr Schatten statt Hitzeinseln und mehr Tempo bei der Anpassung an die Folgen der Klimakrise“ so Motté abschließend.