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Konto-Nr. 316380

Bündnis 90/Die Grünen
KV Krefeld
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Zweite Stolpersteinverlegung in Krefeld - Unser KV spendete einen
von 27 neuen Gedenksteinen
Trotz starkem Regen kam der Künstler Gunter Demnig am Morgen
des 16. Dezembers nach Krefeld, um weitere 27 Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus in der Stadt zu verlegen. Der grüne KV spendete den Stein für Hilde Levy, der zusammen mit sechs anderen Messingsteinen für die Familie Levy an der Neußerstraße gegenüber vom Hansahaus im Pflaster eingelassen ist.
Weitere Stolpersteine sind an die Lewerentzstraße, Oelschlägerstraße, Dießemer Straße, Germaniastraße, Hohenzollernstraße, Inrather Straße, Geldernsche Straße und Nordstraße von Gunter Demnig im Laufe
des 16.12. 2011 verlegt worden.


Fritjof Schmidt ist stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen Bundestagsfraktion und ihr außenpolitischer Sprecher.
Auf der Mitgliederversammlung am 16. November stimmte er den Kreisverband auf die Hauptthemen des bevorstehenden Parteitages ein. Im Fokus der Diskussionen war die Europapolitik - Schmidt sinngemäß:
Die Staaten haben die Banken in der Finanzkrise 2008 gerettet. Die haben dann weiter spekuliert und die aktuelle Krise mit verschuldet. Nun müssen sie einen stärkeren Anteil tragen. Um die schlieflage der Haushaltspolitik in Deutschland zu beseitigen schlägt Schmit eine Erhöhung des Spitzenateuersatzes auf 49 Prozent und die Einführung einer Vermögensabgabe vor. Letztere soll in 10 Jahren 100 Mrd. Euro einbringen.
Europa solide und solidarisch gestalten
Nach drei Tagen an der Kieler Förde sind die Krefelder Delegierten vom Grünen Parteitag zurück gekehrt. Ulle Schauws, Karsten Ludwig, Harry von Bargen, Christoph Bönders und Kurt Biederbick vertraten die Interessen ihres Kreisverbandes. Mit den Ergebnissen sind sie zufrieden. Parteisprecher Harry von Bargen: „Auch für uns standen Fragen der Europapolitik, also die Zukunft Europas, im Vordergrund. Grüne Antworten darauf sind eindeutig: Kein Europa, das auf Kosten der Allgemeinheit die Banken finanziert, sondern ein solides und solidarisches Europa ist nötig. Und da sind die Eurobonds, die Merkel bisher noch vehement ablehnt, genauso unerlässlich wie Wirtschafts-programme für die schwächeren Glieder der Union und eine wirkliche Regulierung des Finanzsektors.“ In die gleiche Richtung gehen die Beschlüsse zur Finanzpolitik. Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent und eine Vermögensabgabe bzw. Vermögenssteuer fanden auch die Zustimmung der Krefelder Delegierten. Die Krefelder setzten sich mit ihrem Landesverband erfolgreich dafür ein, dass bei der Verteilung des Steueraufkommens zwischen Bund, Ländern und Kommunen die Schief- und Notlage der Städte und Gemeinden angemessen berücksichtigt wird. Als wichtiges sozialpolitisches Signal werten die Krefelder Delegierten den Beschluss für einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Mit großer Entschiedenheit verlangte der Parteitag Konsequenzen aus der fürchterlichen Mordserie der Neonazis.
Für Krefeld ebenfalls interessant: Mit großer Mehrheit lehnte der Parteitag die Gewinnung von „unkonventionellem Erdgas“ mit der sogenannten fracking-Methode ab. Beschlüsse für mehr direkte Demokratie und BürgerInnenbeteiligung, dem ökologischen Wirtschaftsumbau und eine demokratische Netzpolitik rundeten das Bild des Parteitages ab, mit dem die Grünen einen wichtigen Schritt voran zur Aufstellung für die Bundestagswahl 2013 getan haben. Es folgt 2012 ein Parteitag in Hannover, der sich schwerpunktmäßig mit der Sozialpolitik beschäftigen wird.

Am 24.September 2011 verlieh der Grüne Kreisverband Krefeld zum 16. Male seinen Preis
Engagement und Courage, dieses Mal an die Bürgerinitiative „Das Quartier lebt“.
Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär für Verkehr des Landes NRW hielt die Laudatio und sparte nicht mit Lob und Anerkennung für die Bemühungen der PreisträgerInnen.
Wurde doch in den vergangenen Jahren durch ihre konstruktiven Interventionen nicht nur die Blumenstraße nach den Bedürfnissen der AnwohnerInnen gestaltet, sondern erreichte ihre beispielhafte bürgerschaftliche Beteiligung auch, dass die Stadt in den Genuss von Stadtumbau-West-Fördermitteln in Höhe von 280.000 € kam.
Nach der Verleihung der Urkunden durch den Staatssekretär nutzten die Initiatoren die Gelegenheit, die einzelnen Stationen ihrer nicht immer reibungslos verlaufenen Zusammenarbeit mit Behörden und ausführenden Firmen in einem bebilderten Vortrag zu schildern.
Mit dem diesjährigem Preis hofft der Vorstand der Krefelder Grünen, einen weiteren Anstoß für bürgerschaftliche Beteiligung in Gestaltungs- und Planungsfragen zu geben, mit dem Ziel, dass sich die Identifikation der Menschen mit ihrer Stadt und nicht zuletzt die Lebensqualität der Innenstadt erhöht.